Winterdienst
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Herbern - Wenn man den Wetterfröschen glauben darf, wird sich der Wintereinbruch in diesen Tagen auch in unserer Region bemerkbar machen. Was der Bürger beim Winterdienst zu beachten hat, ist in der Gemeindeordnung geregelt.

Danach sind die Gehwege sind von Schnee freizuhalten. Bei Eis- und Schneeglätte ist zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt etwa bei Eisregen, an gefährlichen Stellen an Gehwegen wie zum Beispiel Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen, starke Gefälle- bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten.

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut werden, salzhaltiger oder sonstige auftauende Mittel enthaltender Schnee darf auf ihnen nicht gelagert werden.

Schnee und Glätte müssen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr unverzüglich beziehungsweise nach Beendigung des Schneefalles beseitigt werden. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.

An Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel oder für Schulbusse müssen die Gehwege so von Schnee freigehalten und bei Glätte bestreut werden, dass ein gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

Verkehr nicht gefährden
Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder - wo dies nicht möglich ist - auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.



Freitag, 26. Januar 2007  |  Quelle: Ruhr Nachrichten(Herbern)